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Auf Murphy kann man sich verlassen

Dies wird wohl nicht der einzige Eintrag mit dieser oder einer ähnlichen Überschrift bleiben und eigentlich war es ja auch gar nicht so schlimm.

Nätürlich musste am ersten Tag etwas schief gehen. Diesmal waren es (mal wieder) Bahn und S-Bahn und so starteten wir mit nur 5 statt 6 Teilnehmern und der Hausherr, der ja die erste Begrüßung machen wollte, steckte irgendwo zwischen zwei Milchkannensammelstationen fest. Also nichts wie rein ins Getümmel und angefangen. Irgendwann dann kam auch der letzte Teilnehmer und die endlosen administrativen Preliminarien können ihren Lauf nehmen. Ich bin mir sicher, dass ich den ganzen Quatsch in naher Zukunft wiederholen darf. So richtig aufgepasst hat keiner. Bei der Vorstellungsrunde war die Aufmerksamkeit dann doch deutlich höher. Ja, es ist ein bärenstarkes Team und wenn die das nicht schaffen, dann weiss ich nicht, wer das schaffen soll.

Nur "meine" Projektleiter waren ein wenig überrascht ob der Freiheiten, die ich Ihnen von Anfang an gewährte und auch die Verantwortung für die Teamführung hatten sie sich wohl etwas leichter vorgestellt. "Nein, es gibt kein Projektmanagement-Framework aber Sie können sich gerne eins basteln."

Danach waren die Tester natürlich nicht sonderlich überrascht zu hören, dass sie sich ihre Testumgebung natürlich auch alleine aufbauen müssen.

Die Software-Entwickler meinten, sie bräuchten einen eigenen Server, waren dann aber gar nicht so begeistert, als ich sie aufforderte - in Abstimmung mit den Projektleitern - mal eben eine kurze, stichhaltige Begründung zu formulieren.

Nicht nur auf Murphy kann man sich verlassen, nein auch auf die Germanen. Die finden IMMER etwas zu maulen. So auch heute. Da sitzen die in einer Schulung, die - wenn sie sie selber zahlen müssten - einen deutlich fünfstelligen Betrag kosten würde. Sie bekommen am ersten Tag Fachliteratur für ein paar 100 Euro, einen Drucker und einen Laptop "geschenkt". Und dann kommen Kommentare, dass diese Menge an Materialien ja eine Zumutung sei und man nun notgedrungen ein Taxi nehmen müsste, um das Ganze abzutransportieren. Natürlich hatten wir in die Einladung extra reingeschrieben, dass wir einen großen (Roll)koffer empfehlen, Und tatsächlich hat auch einer der sechs das gelesen und beherzigt. Ruhig bleiben, ganz ganz ruhig bleiben.

Die Nicht-German erkennen, dass sie diese Passage nicht gelesen haben, halten die Klappe und improvisieren. Es wird wohl beschwerlich aber auf den Gesichtern ist trotzdem ein breites Lächeln. Ich bin schon wieder milder gestimmt.

Zwei der Teilnehmer sind zwischenzeitlich umgezogen und wie eigentlich nicht anders zu erwarten, steht die vor über sechs Wochen beauftragte DSL-Verbindung nicht. Nein, ich will nicht die Korrespondenz mit 1&1 lesen und ich glaube auch so, dass die den Telekomikern den schwarzen Peter zuschieben. Es zählt nur unterm Strich, dass mal wieder Improvisationstalent gefordert ist.

Aber wir haben ja noch so zwei bis drei Tage Zeit.

Die Headsets sind große, klobige Dinger. Ich werde wohl kürzere Blöcke veranstalten müssen. Die über 90 Minuten am Stück auf den Ohren haben zu müssen, wird wahrscheinlich nicht sehr angenehm. Auch so eine Kleinigkeit, über die sich dann trefflich jammern läßt.

4.5.10 18:29

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