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Virtuell ist besser als real(?)

Den Eindruck könnte man glatt bekommen, so gut arbeiten die Teams virtuell zusammen. Und so gab es dann auch eine gemeinsame Anfrage, ob wir den ersten Präsenztermin nicht sausen lassen können. "Den brauchen wir nicht, die Zusammenarbeit klappt auch so sehr gut und das kostet uns schließlich einen Tag." - Was blieb mir da großartig anderes übrig, als der Sache zuzustimmen. Macht ja auch keinen Sinn zu einer Veranstaltung zu beordern, zu der sie - zu diesem Zeitpunkt - keine Lust haben.

Heute habe sich viele erstmals intensiv mit ihren Profilen, ihren Prozessschriten und der Musterdokumentation auseinandergesetzt. Und war gestern bei der Server-Debatte noch die Beteiligung sehr groß und die Diskussion sehr lebhaft, so wurde es heute doch sehr still. Langsam verfestigt sich die Einsicht, dass das doch eine sehr anspruchsvolle Aufgabe ist, dass der Projekterfolg nur zweitrangig ist. An erster Stelle steht die Prozessdokumentation. Die Projektmanager stöhnen, weil die Planung ja nun so gestaltet werden muss, dass die unterschiedlichen Prozesse auch sauber ineinandergreifen. Und natürlich gibt es kein Standard-Projektmanagement-Werkzeug, das so etwas 1 zu 1 abbilden kann. V-Modell und jede Menge automatisch generierter Templates hin oder her. Es wird wohl eine ganze Menge Arbeit konventionell in Handarbeit gemacht werden müssen.

Gute Nachricht für eine Teilnehmerin: Die Zertifizierung kann auch auf Englisch gemacht werden. Das erspart mir jede Menge Korrekturlesen und Unterstützung bei der Formulierung der persönlichen Dokumentation. Ich hoffe nur, dass jetzt nicht noch Anfragen nach Zertifizierungen auf Spanisch und Chinesisch kommen.

Nach Verkündung der Tatsache, dass die Agentur München jedes Ansinnen nach Gleitzeitregelungen im Keim abgewürgt hat und andere Agenturen bei gleichlautender Frage wohl genauso entscheiden werden, ist dieses Thema durch. Kein Murren, kein Nachklappern, nichts. Man hat den Versuchsballon steigen lassen, hat nicht geklappt, also geht es ganz normal weiter.

Die Sache mit dem Co-Moderator aus dem Teilnehmerkreis hat sich bis jetzt gut bewährt, weil natürlich immer dann wenn man intensiv online arbeiten will irgendwelche Besuche oder Anrufe kommen.

Die Abstimmung zwischen den Standorten muss noch verbessert werden. Ich bin mir nicht sicher, dass meine Ansprechpartner sich über die Wichtigkeit einer einwandfreien Dokumentation im Klaren sind. Also das ganze in mundgerechte Häppchen schneiden und jeden Tag zuschicken. Seufz

Die Abwesenheit des Projektleiters gerade zum Projektstart ist wirklich nicht förderlich. Natürlich hat er alle möglichen Ansprechpartner für die Zeit des Urlaubs benannt, aber wer sein Stellvertreter ist, weiß auch in Augsburg niemand.

Die Sache mit der gemeinsamen Dateiablage im DILS ist nun auch geregelt. Alle Teilnehmer sind jetzt Betreuer "ihrer" Gruppe. Nun muss ich nur noch aufpassen, dass die mit den erweiterten Rechten keinen Blödsinn machen.

Die Telekommunisten haben den mit 1 und 1 vereinbarten Übergabetermin kurzfristig platzen lassen. Ein verlorener Tag für den Teilnehmer und möglicherweise noch weiterer Bedarf an Improvisation. "Telekom, Erleben was verbindet". Gibt eben nicht viel zu erleben. Willkommen im 3. Jahrtausend!

Am Nachmittag erhebliche Netzprobleme. Die Sprechtaste ist auch eine halbe Minute, nachdem ich sie losgelassen habe eingerastet. Der DILS Server stottert auch häufig. Die Pop-Ups bauen sich unerträglich langsam auf. Häufig sieht man dann aber nach 4 bis 5 Schlägen auf die F5-Taste die entsprechende Maske. Was dann immer noch klappt ist der Textchat. Schade, dass der sich nicht an das Centra andocken läßt.

Das Application-Sharing hat heute in einer 2er Konferenz schon mal ganz gut hingehauen. Möglicherweise klappt da aber der Rechtsclick nicht. Also dann doch lieber das ganze per Stimme in Fernsteuerung übernehmen. Aber so etwas stört nicht wirklich. Die Zusammenarbeit wird sich anders gestalten. Einer erstellt einen Entwurf, schickt den in die Runde, sammelt die Kommentare ein und überarbeitet daraufhin. Fürs Application-Sharing sind die Themen auch zu komplex.

Wie man es überhaupt schaffen kann unter Windows 7 sein Administratorkonto zu deaktivieren ist mir schleierhaft aber schließlich habe ich es ja mit ausgewiesenen IT-Spezialisten zu tun. Kein Wunder, dass sich so keine Programme mehr installieren lassen. Gut, dass ein Kollege da aushelfen konnte. Ich selber hätte an dem Problem wohl deutlich länger zu knacken gehabt. - Egal, die Kuh ist vom Eis und ich habe einen vor Tatendrang strotzenden Projektmanager mehr.

11.5.10 23:11

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